Gewebe

Gewebe

Die Zunge ist ein länglicher, von Schleimhaut überzogener Muskelkörper und besteht aus mehreren Muskelbündeln bzw. –fasern. Diese Bündel sind in alle 3 Raumrichtungen angeordnet und sind jeweils für eine bestimmte Bewegung der Zunge zuständig und ermöglichen dadurch die große Beweglichkeit. Nur ca. ein Drittel der Zunge wir als solche wahrgenommen der gesamte Zungenkörper erstreckt sich über die Zungenwurzel bis zum Zungenbein, welches im oberen teil des Halses liegt. So erklärt es sich auch das es bei einer Schwellung der Zunge ebenfalls zu „Halsweh“ und Schluckbeschwerden kommen kann.

Knorpel gehört zu den geformten Bindegeweben und besitzt die besondere Eigenschaft der Druck- und Biegungselastizität wodurch Knorpelgewebe beim Nachlassen von Druck-, Zug- und Biegungskräften seine ursprüngliche Form wiedererlangt. Knorpelgewebe ist gefäß- und nervenfrei, die Ernährung erfolgt durch Diffusion von der Knorpeloberfläche her, d.h. er ernährt sich von dem ihn umgebenden Gewebe mit. Dadurch besitzt er eine sehr schlechte Wundheilung, da durch diese Diffusion nur wenig Nährstoffe in das verletzte Gewebe eindringen können. Der Piercer und Kunden haben bei folgenden Körperstellen mit Knorpelgewebe zu tun: Nase und Ohr.

Schleimhaut ist eine Haut, deren Oberfläche stets durch einen Schleimfilm feucht gehalten wird. Schleimhäute sind meistens sehr stark durchblutet, wodurch eine gute Wundheilung bei Verletzungen gegeben ist. Schleimhäute kommen in piercingspezifischer Hinsicht an folgenden Körperstellen vor: Nase, gesamter Oralbereich (Lippe, Zunge, Lippenbändchen), teilweise Genitalbereich.

Schleimhaut ist eine Haut, deren Oberfläche stets durch einen Schleimfilm feucht gehalten wird. Schleimhäute sind meistens sehr stark durchblutet, wodurch eine gute Wundheilung bei Verletzungen gegeben ist. Schleimhäute kommen in piercingspezifischer Hinsicht an folgenden Körperstellen vor: Nase, gesamter Oralbereich (Lippe, Zunge, Lippenbändchen), teilweise Genitalbereich.

Die Haut bildet gegenüber der Aussenwelt einen hochspezialisierten Schutzwall mit vielfältigen Aufgaben: · Schutz vor Kälte, Hitze und Strahlung. · Schutz gegenüber Druck, Stößen und Reibung. · Schutz bei chemischen Schädigungen. · Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen. · Schutz vor dem Verlust von Wasser und Wärme. Die Haut hat einen pH-Wert von 5,7 und ist deshalb leicht sauer. Durch diesen Säureschutzmantel wirkt die Haut aktiv gegen das Eindringen fremder Keime. Die Haut wird bei fast allen Piercing beschädigt (Ausnahmen sind reine Schleimhautpiercings).